Christos Katzidis zur Rücknahme der Suspendierung von neun Polizisten

Suspendierung war Ausdruck einer klaren Wertehaltung

 

Die Suspendierungen von neun Polizistinnen und Polizisten im Zusammenhang mit den rechtsextremen Chatgruppe wurden aufgehoben. Dazu erklärt unser innenpolitischer Sprecher Christos Katzidis:

„Der Innenminister hat mit Blick auf die Enthüllungen um rechtsextreme Chatgruppen eine schonungslose Aufklärung und ein konsequentes Vorgehen versprochen. Beide Versprechen hat er gehalten. Mit der Suspendierung sollte klar und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht werden, dass die Duldung von rechtsextremistischem Gedankengut in der nordrhein-westfälischen Polizei kein Bagatelldelikt ist. Die vorgenommenen Suspendierungen haben deshalb auch nicht, wie von der SPD postwendend dargestellt, mit ,handwerklichen Fehlern‘ zu tun, sondern sind Ausdruck einer klaren Wertehaltung und einer klaren Erwartung des Innenministers gegenüber den rund 50.000 Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Polizei.
Die Sozialdemokraten erklären jetzt, der Zweck heilige nicht alle Mittel und man dürfe auch bei einem so schwerwiegenden Verdacht nicht Unschuldige in Sippenhaft nehmen. Ich möchte mir nicht einmal ausmalen, wie die Pressemitteilung der SPD umgekehrt ausgesehen hätte – wenn Herbert Reul nämlich nicht zunächst alle unter Verdacht stehenden Beamtinnen und Beamten suspendiert hätte, bis dieser ausgeräumt ist.“

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